
Die Grundlage für konkrete Klimaziele
Welche Menge an Treibhausgasen wird durch alle Geschäftsaktivitäten eines Jahres freigesetzt? Diese Frage konnte die Unternehmensgruppe Tengelmann als erstes Handelsunternehmen in Deutschland klar beantworten. Bereits Ende 2007 legte sie eine Emissionsbilanz vor, der den Treibhausgas-Ausstoß aller europäischen Geschäftsbereiche erfasste.
Die aktuelle Ausgabe des Klimaschutzberichtes zeigt die Ergebnisse aus dem Geschäftsjahr 2009: Mit einer Einsparungsquote von 16,2 Prozent ist das selbst gesteckte Ziel der Unternehmensgruppe Tengelmann - 20 Prozent CO2 Einsparung bis 2020 - zum Greifen nahe. Auch in den kommenden Jahren wird der Konzern die Entwicklung seiner CO2-Emissionen weiter monitoren, um die Energieeffizienz zu verbessern, Einsparpotenziale aufzudecken und CO2 zu reduzieren. Die Resultate werden alle zwei Jahre veröffentlicht.
Das Treibhausgasinventar wurde von der Tengelmann Energie GmbH (TEG) erstellt. Die unternehmenseigene Energiegesellschaft nutzte hierzu den international anerkannten Standard des „Greenhouse Gas Protocol – A Corporate Accounting and Reporting Standard (Revised Edition)”. In die Berechnungen floss neben den reinen CO2-Emissionen auch der Ausstoß an weiteren Treibhausgasen wie Lachgas (N2O), Methan (CH4) sowie Fluor(chlor)kohlenwasserstoffen (FKW/FCKW) mit ein. Zertifiziert wurde die Emissionsbilanz von Ecofys Germany GmbH, einem Institut, das Unternehmen auch zum Thema Emissionshandel berät.
Mit Hilfe der Emissionsbilanz kann die Unternehmensgruppe Tengelmann jetzt noch konkreter an ihren Umweltzielen arbeiten und somit unter den deutschen Unternehmen wiederum eine Vorreiterrolle im Umweltschutz einnehmen.
