Abwärmenutzung

Abwärmenutzung

75 Prozent des Wärmebedarfs des Marktes werden über die Rückgewinnung der Kühlanlagenabwärme abgedeckt, die bislang ungenutzt blieb. Die fehlenden 25 Prozent liefert eine Geothermieanlage mit sechs Erdwärmesonden. Beide Maßnahmen zusammen machen den bisherigen Heizkessel überflüssig und den Klimamarkt unabhängig von den Primärenergien Gas oder Öl.

Die Beheizung der Verkaufsfläche erfolgt über die Lüftung. Um auch hier die Energieeffizienz zu erhöhen, wird die Lüftung zentral gesteuert. Neben der Wärme wird die Außenluft nach Bedarf zugeführt. Über einen Sensor, der am Eingang angebracht ist, wird die Anzahl der Kunden ermittelt, die sich im Markt befinden. Die angenommene, durchschnittliche Verweildauer im Markt beträgt 20 Minuten für jeden Kunden, für den dann die zentrale Leittechnik die Lüftungsanlage mit ca. 30 m³ Luft versorgt.

So funktioniert das Heizen: Kühlmöbel erzeugen nicht nur Kälte zum Kühlen der Ware, sondern aufgrund ihrer Wirkungsweise auch Wärme. Diese Wärme blieb bisher in den meisten Fällen ungenutzt. Im Klimamarkt wird die sogenannte "Abwärme" der gesamten Kälteanlage über Wärmetauscher dem Markt wieder zugeführt. Sie kommt bei der Warmwasserbereitung und damit auch bei der Beheizung des Marktes zum Einsatz.

Regelungsschema zum Heizbetrieb und Kühlbetrieb

Sind Sie interessiert an den technischen Details? Bitte klicken Sie für eine Großansicht auf eine der Grafiken. Dann sehen Sie das Regelschema zum Heizbetrieb und zum Kühlbetrieb.

Regelungsschema zum Heizbetrieb des Klimamarktes
Regelungsschema zum Kühlbetrieb des Klimamarktes

Unser klares Ziel

Wir wollen bis 2020 unseren Teil zur Realisierung des Kyoto-Protokolls leisten und die Emission der klimaschädlichen Treibhausgase, wie CO2, um 20 Prozent reduzieren.

Umwelt- und Naturschutz gehören in der Unternehmensgruppe Tengelmann seit mehr als 40 Jahren zur Tradition. Mit unserer Klimainitiative setzen wir unser Engagement konsequent fort.